


Drei Arten von Gottesbüchern, die Muslime lesen sollten: Koran, Universum, Mensch
Ayah (Vers) bedeutet Beweis, Zeichen, Lektion. Jeder Vers weist auf seinen Besitzer hin, nämlich Allah. Es gibt im Koran drei Arten von Versen:
1-) Hinabgesandte Verse (Tanzil).
Dies sind die Verse (d.h. göttliche Bücher), die allen Propheten offenbart und den Menschen mitgeteilt wurden.
2-) Verse über die Schöpfung (Afaq).
Nach dem Koran sind alles, was um uns herum, in der Außenwelt, im Universum geschaffen wurde, und alle Gesetze, die Gott geschaffen und in der Natur etabliert hat, Verse (al-Fussilat [41] 53).
3-) Der Mensch selbst (Anfus):
Auch der Mensch selbst ist ein Zeichen (al-Fussilat [41] 53; az-Zariyat [51] 21).
Wenn der Koran sorgfältig gelesen wird, werden wir daran erinnert, dass wir Astronomie, Physik, Archäologie, Biologie usw. studieren sollten. Ein Muslim muss sich auch auf die Natur beziehen, wenn er versucht, den Koran zu verstehen.
Daher verlangt der Koran, dass nicht nur seine Verse, sondern auch alles Geschaffene betrachtet und analysiert werden soll. Denn es ist unser Herr, der alles erschaffen hat. Das Werk zeigt und stellt denjenigen vor, der es erschaffen hat. Kurz gesagt, alles erzählt uns von Allah und stellt Ihn vor.
„Wir werden ihnen Unsere Zeichen an den Horizonten und in ihnen selbst zeigen, bis ihnen deutlich wird, dass (der Koran) die Wahrheit ist…“ (al-Fussilat [41] 53)
„Auf der Erde gibt es Beweise für diejenigen, die mit Gewissheit glauben und (ebenso) in euch selbst. Seht ihr denn nicht?“ (az-Zariyat [51] 20-21).